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    Im Reit- und Fahrverein Lampertheim sind derzeit 4 Pferdeboxen frei, es werden Nachmieter gesucht.
    Bei Interesse bitte bei der 1. Vorsitzenden Christa Mrotzek melden.




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  •  Presse 2010


  • Aus: LA-Zeitung, 27.11.2010

    Vor großen Aufgaben
    WAHLEN Reitverein bekommt neuen Vorsitzenden und ehrt Mitglieder

    Wer wird den Verein in die Zukunft führen? Eine Frage, der sich die Mitglieder des Reit- und Fahrverein Lampertheim am Donnerstag in ihrem Klubheim stellen mussten. Daneben war ein weiterer wichtiger Punkt die Ehrung verdienter Mitglieder. Zehn Personen wurden für ihre zehn-, 25-, 40- und 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.
    Während sie die Vergangenheit des Vereins verkörperten, standen die Vorstandswahlen vielmehr für die Zukunft der Gemeinschaft. Bereits bei der Ankündigung der Wahlen erklärte der bisherige Vorsitzende Wilfried Neudecker, dass er für sein Amt nicht mehr zur Verfügung steht. „Einerseits bin ich traurig, andererseits bin ich stolz, den Verein schuldenfrei zu hinterlassen“, stellte er fest. Der scheidende Vorstand betonte, dass ihm die Arbeit viel Freude bereitet habe. Vielmehr seien es Altersgründe, die ihn zu diesem Schritt bewegten.
    Mit Neudecker nahm der bisher am längsten amtierende Erste Vorsitzende des Vereins Abschied. Seit 14 Jahren leitete er die Geschicke der derzeit 235-köpfigen Gemeinschaft. An seine Stelle tritt Carmen Wilberg, die in den vergangenen Jahren als Zweite Vorsitzende Erfahrung sammelte. Auf sie wartet in den nächsten Wochen und Monaten noch viel Arbeit.
    Eine Aufgabe steht im Zusammenhang mit dem Brand der Reithalle im Mai. Die Gelder der Versicherung sind noch nicht vollständig geflossen. Gleichzeitig gibt es Probleme beim Wiederaufbau. Das zuständige Bauamt erwartet einen neuen Bauantrag, und die Halle müsse kleiner werden, wie es in einem Brief hieße. Als die Halle errichtet wurde, waren die Maße einwandfrei - durch Änderungen in den Bestimmungen gelten nun jedoch andere Vorgaben. Unterstützung bei der Regelung dieser Problematik erhält der neue Vorstand von Christa Mrotzek, die nun stellvertretende Vorsitzende ist.
    Die bisherige Schriftführerin Ramona Daniel trat aus privaten Gründen nicht mehr an. Während im Vorfeld keine Kandidatin gefunden werden konnte, erklärte sich Daniela Fassoth während der Versammlung spontan bereit, das Amt zu bekleiden. Und auch die Aktivensprecherin gab private Gründe dafür an, dass sie das Amt nicht mehr ausüben könne. Für Sabrina Neudecker konnte während der Sitzung mit Sabrina Gustdorf ebenfalls eine Nachfolgerin benannt werden.
    Für den Verein erfreulich war vor allem die Besetzung zweier Positionen, die seit einigen Jahren nicht mehr besetzt werden konnten. Georg Wilberg übernimmt die Position des Inventarwarts für die nächsten drei Jahre. Nadine Zeuke übernimmt die Aufgabe des Jugendwarts. Und auch die Voltigiergruppe ist erstmals mit einem eigenen Vertreter im Vorstand. Diese Aufgabe übernimmt Lisa Wetzel. Die Geschäftsführerin Inge Gamper, die Rechnungsführerin Melanie Gamper und die Pressewartin Cora Wunder sind somit die einzigen Vorstandsmitglieder, die auf ihren Positionen verblieben.
    Veränderungen gab es nicht nur im Vorstand, wie aus den Berichten der Abteilungen zu entnehmen war. Vor allem die Mitgliederzahl sei leicht zurückgegangen. Die Gründe sind in der Voltigierabteilung zu suchen. Viele Jugendliche sind durch die Schule hoch belastet. Deshalb traten sie aus dem Verein aus, was eine Schließung einer der Gruppen zur Folge hatte. Dazu schieden drei Ausbilder aus persönlichen Gründen aus, so dass sich die Anzahl der Gruppen nochmals reduziert habe.
    Sportliche und finanzielle Probleme hat der neue Vorstand nicht zu bewältigen, wie aus den Berichten zu entnehmen war.



    25.06.2010
    Jessica Wilberg vom Reit- und Fahrverein Lampertheim wieder platziert

    Die junge Springreiterin Jessica Wilberg vom Reit- und Fahrverein Lampertheim besuchte am vergangenen Wochenende das Reitturnier auf der Reitanlage Helfrich in Viernheim. Sie nahm bei sehr heißen Temperaturen mit ihrer Stute Gina an zwei Prüfungen teil, wovon sie sich in einem Stilspringen der Klasse A platzieren konnte. Die Richter vergaben eine Wertnote von 6,9, was in einem großen Teilnehmerfeld letztendlich die rote Schleife für den fünften Platz bedeutete. Bei der Siegerehrung gab es diesmal nicht nur Präsente für die Reiter, sondern auch für die Pferde. Die Stute Gina bekam einen großen Bund Karotten, die sie sich sogleich schmecken ließ und die sie sich bei den heißen Temperaturen auch wohl verdient hatte.



    18.06.2010
    Jessica Wilberg wieder erfolgreich

    Die junge Springreiterin Jessica Wilberg vom Lampertheimer Reit- und Fahrverein startete am vergangenen Wochenende beim Dressur- und Springturnier in Lorsch. Sie ging mit ihrer temperamentvollen Stute Gina bei einer Stilspringprüfung der Klasse A an den Start. Die Wertungsrichter benoteten ihren Ritt mit der guten Wertnote von 7,4, was am Ende mit der grünen Schleife für den sechsten Platz belohnt wurde. Das Reitturnier in Lorsch sowie auch das Turnier in Riedrode, bei dem sich Jessica ebenfalls platzieren konnte, sind wichtige Durchgangsstationen auf dem Weg zur Kreismeisterschaft des Kreisreiterbundes Bergstraße. Für die Ermittlung des Kreismeisters werden die beiden besten Wertungsnoten aus drei Qualifikationsturnieren zusammenaddiert. Der Reiter mit der höchsten Punktzahl wird am Ende zum Kreismeister gekürt. Jessica hat daher gute Aussichten auf einen der vorderen Kreismeisterplätze, wenn nicht so gar auf den Titel. Hierfür wünscht ihr der Reit- und Fahrverein Lampertheim viel Erfolg.



    05.06.2010
    Christine Frank sichert sich im Voltigieren den hessischen Vizetitel

    Am 05.06.10 besuchten zwei Voltigiergruppen des Reit- und Fahrvereins Lampertheim das Voltigierturnier in Bensheim. Bereits in den letzten Trainingsstunden vor dem Turnier beklagten beide Gruppe krankheitsbedingte Ausfälle einzelner Voligierer, so dass keine optimale Vorbereitung möglich war und die Gruppe Lampertheim II sogar einen Tag vor Beginn des Turniers ihr Kürprogramm kurzfristig umstellen musste.
    Lampertheim I, vorgestellt von der Trainerin und Longenführerin Michaela Geier, startete in der Leistungsklasse „Nachwuchs“ auf dem vereinseigenen Schulpferd Sunny. Sie erreichten eine Wertnote von 4,791 und kamen damit auf den 2. Platz hinter dem Verein Lindenhof-Schwanheim.
    Die Gruppe Lampertheim II wurde von Christine Frank vorgestellt. Sie voltigierten in der Leistungsklasse Schritt auf dem Vereinspferd Harry. Bei starker Konkurrenz erreichten sie einen hervorragenden 3. Platz mit einer Wertnote von 4,812.
    Am 12.06.10 startete Christine Frank auf dem Voltigierturnier in Dornheim im Einzelvoltigieren der Leistungsklasse M. Nachdem ihr Voltigierpferd Rebreak letztes Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im Voltigieren eingesetzt werden konnte, stand lange Zeit nicht fest, ob sie überhaupt noch einmal auf einen Turnier starten könnte, da kein Ersatzpferd zur Verfügung stand. Das Nachwuchsvoltigierpferd Sunny konnte bisher nur im Schritt und Nachwuchsbereich eingesetzt werden und war mit den hohen Anforderungen des Einzelvoltigierens bisher überfordert. Dennoch startete Christine Frank auf dem noch vollkommen unerfahrenen Sunny und absolvierte ihren ersten Turnierstart für 2010. Sunny zeigte sich von seiner besten Seite und so erreichte Christine Frank die sehr gute Wertnote von 6,917. Hiermit belegte sie den 2. Platz knapp hinter Melanie Vettel vom Reit- und Fahrverein Lorsch. Longiert wurde sie von ihrer Trainierin Kristina Armbruster.
    Am darauffolgenden Wochenende fand die Hessenmeisterschaft im Voltigieren in Darmstadt statt. Der Hessenmeister im Einzelvoltigieren wurde in 3 Umläufen aus den Leistungsklasse M und S ermittelt. Im 1. Umlauf wurde die Pflicht und Kür gezeigt. Sunny zeigte sich in der großen Halle und unter den vielen Zuschauern beim ersten Umlauf noch sehr nervös und machte es Christine Frank nicht leicht. So bekam sie in diesem Umlauf nur eine Wertnote von 5,840 und belegte damit den 5. Platz der Einzelvoltigierer der Kategorie M. Im 2. Umlauf beeindruckte Sunny die große Kulisse aber nicht mehr und er lief brav seine Runden. Christine konnte somit fast ohne Fehler ihre Kür zeigen und erhielt hierfür die Wertnote 6,856. Bei den Voltigierern der Leistungsklasse M belegte sie damit den ersten Platz. Ab dem zweiten Umlauf werden aber die beiden Leistungsklassen M und die höchste Leistungsklasse S zusammen gewertet, da es nur einen Hessenmeister in beiden Leistungsklassen zusammen gibt. Somit belegte sie in der Gesamtwertung für diesen Umlauf den 2. Platz bei den Damen. Im 3. Umlauf mußte dann ein Technikprogramm gezeigt werden. Dieses wird normalerweise nur von Voltigierer der Leistungsklasse S, nicht aber der Leistungsklasse M verlangt. Christine zeigte aber auch im 3. Umlauf eine gute Leistung. Sie erhielt für ihr Technikprogramm, welches sie nur zweimal vorher üben konnte, die Wertnote 5,173 und kam damit auf den 3. Platz des Umlaufes. Longiert und trainiert wurde Christine Frank von Kristina Armbruster. Für alle drei Umläufe erreichte Christine damit eine Wertnote von 5,956. Mit dieser Wertnote sicherte sie sich die silberne Schleife für den Vizetitel der Hessenmeisterschaften 2010 im Einzelvoltigieren. Der Titel ging an Annerose Dobler aus Greifenstein.



    26.06.2010
    Jessica Wilberg hält die Lampertheimer Farben hoch

    Jessica Wilberg vom Lampertheimer Reit- und Fahrverein besuchte am letzten Wochenende das Reitturnier in Mainz-Hechtsheim. Sie startete mit ihrer Stute Gina in einem Stil-Springen der Klasse A mit einem Stern. Trotz intensiver Regenfälle auf der Hinfahrt, klarte auf dem Turnierplatz der Himmel auf und die Sonne kam wieder zum Vorschein. Somit konnte die Prüfung stattfinden und auch der Reitplatzboden befand sich trotz des vielen Wassers in einem hervorragenden Zustand. Jessica und Gina mussten insgesamt 8 Hindernisse in einer Höhe bis 1,10 m überwinden. Die Wertungsrichter bewerteten hierbei den Stil der Reiterin, deren Sitz und ihre Einwirkung auf das Pferd. Ebenfalls wurde bei der Bewertung auf die Gleichmäßigkeit und das genaue Anreiten der Sprünge Wert gelegt. Für ihren Ritt erhielt Jessica die gute Wertnote von 7,0. Hiermit konnte sie sich von insgesamt 23 Teilnehmern eine grüne Schleife für den sechsten Platz sichern. Diese Leistung ist umso höher zu bewerten, da die Lampertheimer Reiter aufgrund des Reithallenbrandes in den letzten zwei Wochen keine Möglichkeit hatten unter dem trockenen Hallendach zu trainieren. Der Lampertheimer Reitverein wünscht Jessica Wilberg weiterhin viel Erfolg für die Turniersaison und hofft auf eine baldige Reparatur der Reithalle, um den Reitern wieder optimale Trainingsbedingungen zu ermöglichen.



    Aus: LA-Zeitung, 20.04.2010
    Neue Wege beschreiten
    RuF Lampertheim richtet Reitertag aus

    Der Lampertheimer Reit- und Fahrverein beschreitet neue Wege: Nachdem sein, bislang jedes Jahr ausgerichtetes, April-Turnier im Pferdesport sich als zu aufwändig und zu teuer erwies, hat der Verein am Sonntag mit seinem ersten Reitertag eine andere Variante der Pferdesportveranstaltungen ausprobiert. Ohne jeden Anreiz eines Wettbewerbs blieb auch der Reitertag nicht. Auch die Bevölkerung war, neben den Reitsportvereinen aus der Umgebung Lampertheims, zu der Veranstaltung eingeladen. Der erste Eindruck, wenn man das Gelände des Gastgebers am Weidweg betrat: viel Bewegung. Kinder und Erwachsene suchten sich entweder einen Platz in der Halle, wo die Prüfungen abgenommen wurden, befanden sich beim Abreiteplatz, auf dem die Pferde sich aufwärmen und entspannen, oder standen an den Verkaufsständen für Speisen und Getränke. Dazwischen führten die jungen Reiter ihre Pferde über das Gelände. Hauptsächlich junge Reiter waren zu sehen, weil der Reitertag speziell Einsteigern die Chance geben sollte, sich zu erproben. "Der Reitertag ist eigentlich etwas für Anfänger", erklärte Wilfried Neudecker, der Erste Vorsitzende des Vereins, "die Anforderungen sind nicht so hoch."
    Das April-Turnier, das der Reit- und Fahrverein normalerweise in diesem Zeitraum ausrichten würde und an dem in der Vergangenheit auch die fortgeschrittenen Reiter teilnahmen, ließ der Verein in diesem Jahr ausfallen, nachdem es in den letzten Jahren schlechter von anderen Reitern besucht wurde. Der Aufwand für das dreitägige April-Turnier sei sehr groß gewesen, die Teilnehmerzahl jedoch zu klein, als dass der Verein noch Gewinn hätte machen können. Beim April-Turnier habe zum Beispiel auch ein Tierarzt vor Ort sein und bezahlt werden müssen, was beim Reitertag nicht der Fall war. "Irgendwann muss man auch mal neue Wege beschreiten, wenn man merkt, dass das Alte nichts bringt", sagte Neudecker. Die geringeren Teilnehmerzahlen der vergangenen Jahre führte er unter anderem auf schlechtes Wetter zurück - ein Umstand, von dem am Sonntag überhaupt keine Rede sein konnte. Ärgerlich, wenn man bedenkt, dass man vielleicht doch viele Teilnehmer angelockt hätte, hätte man das April-Turnier ausgerichtet? "Natürlich", erklärte der Vorsitzende, allerdings werde das Turnier ein halbes Jahr im Voraus geplant und daher könne man das nicht wissen.
    Das gute Wetter schadete mit Sicherheit auch dem Reitertag nicht. Und angesichts von knapp 70 Teilnehmern und 100 Starts zeigte sich Neudecker zufrieden. Pressesprecherin Cora Wunder ergänzte, dass alle angemeldeten Reiter auch angetreten seien, was nicht die Regel sei. Die Richter, die die Leistungen der jungen Reiter benoteten, nahmen sich darüber hinaus auch die Zeit, zusätzlich zur erreichten Punktzahl Tipps für Verbesserungen mitzuteilen, was auch nicht die Regel sei. "Das ist das Tolle am Reitertag, er ist familiärer", erklärte Wunder, "daher haben die Kinder vielleicht auch mehr davon."
    Im Herbst richtet der Reit- und Fahrverein ein weiteres Turnier aus. Dieses sei normalerweise nicht so groß, so Neudecker; als Ausgleich für das April-Turnier ist jedoch geplant, es etwas größer zu gestalten als normalerweise.
    Am Sonntag zeigten Pferde und Reiter noch bis zum späten Nachmittag, was sie können. Zur Belohnung gab es Sachpreise. Und möglicherweise, so hoffen die Ausrichter, stoßen nach dem Tag auch einige Kinder zum Verein, deren Interesse am Reiten durch die Veranstaltung geweckt wurde.


    Aus: SüMo, 19.04.2010
    Reitertag bei strahlendem Sonnenschein
    Aufgrund schlechter Erfahrung in den Vorjahren finden Wettbewerbe drinnen statt


    Der Reit- und Fahrverein richtete am Sonntag seinen Reitertag aus. Zum ersten Mal ersetzt dieser das traditionelle Aprilturnier. Der Grund hierfür ist so einfach wie einleuchtend. "Acht von zehnmal war das Wetter so schlecht, dass es sich für uns nicht mehr gelohnt hat", so Wilfried Neudecker, Erster Vorsitzender des Vereins.
    Die Konsequenz: Eine abgespeckte Veranstaltung, immer noch mit Spring- und Dressurwettbewerb, aber nur bis zur Klasse E, soll heißen für Kinder und Jugendliche. Im launischen April einfach gar nichts mehr zu organisieren kam indes für den Club auch nicht infrage. Neudecker: "Der Verein muss sich in der Öffentlichkeit zeigen und im Gespräch bleiben." Das tat er also und hatte sogar Glück mit dem Wetter.
    Vormittags wurde die Dressur absolviert, am Nachmittag das Springen. Ansonsten tummelten sich Teilnehmer und sonstige Gäste auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins, genossen den Sonnenschein und das Essen und Trinken. Die Reiter brachten es auf immerhin 100 Starts. Alle fanden in der Halle statt, denn die Organisatoren hatten dem Wetter nicht so ganz getraut - dieses Mal zu Unrecht. Zu gewinnen gab es Ehrenpreise, also Medaillen und Pokale.
    Das wird nach dem Sommer wieder anders sein, denn am ebenso traditionellen Herbstturnier wird festgehalten. Nicht nur das, es wird sogar im noch größeren Rahmen als sonst üblich ausgerichtet. Von 17. bis 19. September werden Dressur und Springen dann bis zur Klasse M ausgeführt, eine der höchsten Leistungsklassen. Beim Gedanken an das Wetter bekommt Neudecker bereits Sorgenfalten: "Wir drücken jetzt schon die Daumen, dass das Turnier nicht ins Wasser fallen wird", meinte er.

     



    Aus: TIP Lampertheim, 19.04.2010
    Reitprüfung und Wissen rund ums Pferd
    Erfolgreiche Teilnehmer der Hufeisen- und Steckenpferdprüfungen im Lampertheimer Reitverein

    Im Reit- und Fahrverein Lampertheim wurde ein Lehrgang zum Kleinen Hufeisen und zum Steckenpferd abgehalten. Beim Kleinen Hufeisen müssen die Prüflinge einen theoretischen und einen praktischen Teil absolvieren. Zur Theorie zählen unter anderem Kenntnisse über die Fütterung, Züchtung und über spezielle Krankheiten des Pferdes, aber auch der Umgang mit dem Pferd wie das Putzen, Satteln und Trensen muss gefestigt sein. Der praktische Teil setzt sich aus einer Reitprüfung zusammen, in der der Prüfling beweisen muss wie sicher und korrekt er im Sattel sitzt und ob er sein Pferd in den drei Gangarten Schritt, Trab und Galopp beherrscht.
    Das Steckenpferd ist eine Prüfung für die jüngsten Teilnehmer. Diese müssen ihr Pferd im Schritt und Trab beherrschen, den Galopp dürfen sie noch an der Longe zeigen. Im theoretischen Teil müssen die Prüflinge ebenfalls ihr Können unter Beweis stellen. Insgesamt haben sich sieben Prüflinge zu dem Reitlehrgang angemeldet, der von der Reitlehrerin Birgit Höfer abgehalten und organisiert wurde. Am letzten Lehrgangstag fand die Abschlussprüfung statt, die von allen Teilnehmern souverän bestanden wurde. Folgenden Reiterinnen kann gratuliert werden: Das Kleine Hufeisen haben Darleen Wesemann, Elisabeth Martini, Luisa Götz und Gina Krüger bestanden und das Steckenpferd haben Cosima Martini, Julia Metzner sowie Sandra Schneider erfolgreich absolviert.

     



    Aus: SüMo, 01.02.2010
    Generalversammlung: Trotz erheblicher Verluste in einem Bereich bleibt Reitverein schuldenfrei
    Voltigierer sind Vizemeister

    Lampertheim. "Wir haben das Geschäftsjahr 2008 gut abgeschlossen und der Verein ist schuldenfrei", sagte Wilfried Neudecker, erster Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Lampertheim, bei der Generalversammlung in der Gaststätte "Reiterstube" im Weidweg.
    Neudecker blickte zunächst auf die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Diese unterteilen sich in vier Bereiche: Die ideellen Einnahmen und Spenden (Mitgliedsbeiträge, Zuwendungen), die Vermögensverwaltung (Mieten für Pferdeboxen, Gaststättenbetrieb, Pachten), der Zweckbetrieb (Turniere) und der gesamtwirtschaftlichen Gesamtbetrieb (Turniere, Tag der offenen Tür, Nikolausfeier). "In einem Bereich hatten wir erhebliche Verluste, konnten aber insgesamt positiv abschließen", freute sich Neudecker.
    Mitglieder wandern ab
    Was ihm aber ein wenig Sorgen bereite, seien die schrumpfenden Mitgliederzahlen. Im Gegensatz zu 2008 mit 247 Mitgliedern, waren es 2009 nur noch 207. Der Grund hierfür sei aber schnell ausgemacht, so der Vorsitzende. "Viele schließen sich an Reitergemeinschaften an, denn dort gibt es keine Arbeitsstunden oder sonstige Helfertätigkeiten", so Neudecker. Des Weiteren gestalteten sich Eintritte derzeit aufgrund der schwierigen finanziellen Lage nicht gerade einfach.
    Dadurch sinkende Einnahmen hätten zur Folge, dass die lang geplante Stallsanierung wieder weiter in die Zukunft rücke, schlussfolgerte Wilfried Neudecker. "Wir haben zwar ein gewisses Vermögen, aber für den Umbau brauchen wir mindestens das Dreifache", so der Vorsitzende. Er bat daher die Mitglieder, Ideen einzubringen, wie die Stallsanierung doch vorangetrieben werden könne.
    Zahlreiche reiterliche Erfolge
    Anschließend folgten die Berichte der Übungsleiterinnen. Kristina Armbruster, Übungsleiterin Voltigieren, blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück. "Wir hatten fünf Gruppen, acht bis zehn Voltigierer und zwei Doppelpaare". Höhepunkt sei der Erfolg des Doppelpaares Nadja und Isabelle Finselberger gewesen, die den Vizemeistertitel geholt hätten. Aber auch das zweite Doppelpaar bestehend aus Christine Frank und Eva Schneibel hätte diesem Erfolg mit dem dritten Platz bei den Hessenmeisterschaften in nichts nachgestanden.
    Birgit Höfer, Übungsleiterin Reiten (Schulpferde), berichtete von fünf erfolgreichen Reit-, Dressur-, Spring- und Führzügelturnieren. Des Weiteren hätten die Reiterinnen und Reiter beim Reitabzeichen alle "mit Bravour" bestanden.
    Die Aktivensprecherin der Privatreiter, Sabrina Neudecker, konnte ebenfalls nur Positives berichten. "Die Reiter haben bei allen Turnieren in der Region gut abgeschnitten", sagte sie.
    Wilfried Neudecker freute sich, im Anschluss an die Generalversammlung zahlreiche Mitglieder für ihre zehn, 15, 20, 25, 40 und 50 Jahre währende Vereinszugehörigkeit ehren zu können.